Krönauer freut sich: Petition erfolgreich gestartet

19.11.14 19:06 Manfred Krönauer

Die von der FDP initiierte Petition gegen die gesundheitspolitischen Pläne der Großen Koalition wurde bereits in den ersten Tagen von vielen tausend Bürgerinnen und Bürgern unterstützt. „Der große Zuspruch, den unsere Petition erfährt, freut mich besonders.“, betont der Kreisvorsitzende der FDP München-Ost Manfred Krönauer. „Ich bin sehr beeindruckt über die Beteiligung der Bevölkerung im Kampf gegen die geplanten Zwangsmaßnahmen im Gesundheitswesen und hoffe auf noch viele weitere Unterstützer. Das geplante Gesetzesvorhaben von Herrn Gröhe gefährdet die Rechte und Freiheit der Patienten und Ärzteschaft.“, erklärt der Liberale. Die medizinische Betreuung von Patienten erfordere ein besonderes Vertrauensverhältnis, in dem sich der Patient darauf verlassen kann, dass ihn sein Arzt, Apotheker oder Therapeut individuell und unabhängig berät. Dieses müsse nach bestem medizinischem Wissen, nur dem Patienten verpflichtet, unbeeinflusst und nicht durch staatliche Zwänge erfolgen. Garant für dieses besondere Vertrauensverhältnis sei insbesondere der Status eines freien Berufes, den der Gesetzgeber bisher besonders herausgehoben und geschützt hat. Dabei stelle sich der Arzt, der Apotheker, der Therapeut oder die Pflegekraft freiwillig nicht nur in den Dienst des einzelnen Patienten, sondern trage auch zur Gesunderhaltung der ganzen Bevölkerung bei. Krönauer, selbst Angehöriger eines freien Berufes, zeigt sich selbstbewusst: „Die von der jetzigen Regierung unter Federführung des Bundesgesundheitsministers Gröhe geplanten Reformen des Gesundheitswesens bedrohen diese Eigenschaften des freien Berufes und damit auch die unabhängige medizinische Betreuung des Patienten. Die geplanten Maßnahmen sind geprägt von staatlichem Zwang. Sie überführen das deutsche Gesundheitswesen in eine bürokratische Zwangsverwaltung von Kranken und Pflegebedürftigen und gefährden die schützenswerte Arzt-Patienten-Beziehung.“. Zwangsterminierung in Arztpraxen und Krankenhäusern passe genauso wenig wie Zwangsschließungen von Arztpraxen in sogenannten „überversorgten“ Gebieten in die schützenswerte und von Vertrauen geprägte -oftmals jahrelang bestehende- Arzt-Patienten-Beziehung. Krönauer befürchtet außerdem eine deutliche Verschlechterung der Patientenversorgung und den Verlust von Arbeitsplätzen. „Das dürfen wir unter keinen Umständen zulassen. Jetzt ist jeder Einzelne gefordert, aufzustehen und gegen die einschneidenden Pläne Flagge zu zeigen.“ fordert Krönauer. Er ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, die Petition im Internet unter www.muendiger-patient.org zu unterzeichnen. Die Petition wird auch von der weltweit größten Petitionsplattform www.change.org unterstützt.

 

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