FDP: Starker Mittelstand, starkes Bayern

11.10.15 10:36 Manfred Krönauer

10.10.2015 - Die FDP macht sich für den bayerischen Mittelstand stark. Bei zahlreichen Unternehmensbesichtigungen in den vergangenen Tagen und mit einem bayernweiten „Aktionstag Mittelstand“ am heutigen Samstag machen die Freien Demokraten auf die Bedeutung der mittelständischen Wirtschaft und ihre mittelstandspolitischen Positionen aufmerksam. Der Kreisvorsitzende Manfred Krönauer begrüßt die bayernweit angelegte Aktion, die darauf ausgelegt ist, die Unternehmen von Bürokratie zu entlasten, ihre Stellung in Gesellschaft und Politik wieder zu stärken und die vielen Arbeitgeber in Bayern als wichtige Stütze für den Arbeitsmarkt herauszuheben. „Mittelstand ist eine Geisteshaltung“, erklärte FDP-Landeschef Albert Duin. „Persönlicher Einsatz, Verantwortungsbereitschaft und eine Kultur der Selbstständigkeit entsprechen unseren zentralen Werten.“ Der Mittelstand schaffe einen Großteil der Arbeit- und Ausbildungsplätze im Freistaat – „deshalb wollen wir für kleine und mittlere Unternehmen, für Handwerker, Freiberufler und Existenzgründer die besten Rahmenbedingungen schaffen“, so Duin. Generalsekretär Daniel Föst, der auch im FDP-Bundesvorstand für das Thema Mittelstandspolitik verantwortlich ist, erläuterte die Forderungen bayerischen FDP: „Übertriebene Bürokratie belastet insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Wir wollen Dokumentationspflichten einschränken, Aufbewahrungsfristen verkürzen, die Arbeitsstättenverordnung entrümpeln und für jede neue Vorschrift eine alte abschaffen.“ Besonderes Augenmerk legen die Freien Demokraten auf Existenzgründer und StartUps: „Die Unternehmensgründungen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen“, so Föst, „wir brauchen deshalb eine neue Gründerkultur und mehr ‚German Mut‘. Wir wollen Unternehmergeist schon in den Schulen fördern und die Rahmenbedingungen für Wagniskapitalfinanzierungen verbessern.“ Wichtig sei auch, dass Staat für fairen Wettbewerb sorge statt selbst unternehmerisch tätig zu werden. Den Trend zur Rekommunalisierung sehen die Freien Demokraten daher skeptisch. Große Chancen für die mittelständische Wirtschaft biete hingegen ein Abbau von Handelshemmnissen durch das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP: „Bei den Verhandlungen ist auf Transparenz und eine mittelstandsfreundliche Ausgestaltung des Abkommens zu achten“, so Föst. Als eine der größten Herausforderungen für den Mittelstand bezeichnete Föst den drohenden Fachkräftemangel: „Wir müssen Langzeitarbeitslose qualifizieren, die Fort- und Weiterbildung älterer Arbeitnehmer fördern, einen flexiblen Renteneintritt ermöglichen und qualifizierte Zuwanderung forcieren“, so der FDP-Generalsekretär. Der Staat solle außerdem mehr in die Bildung investieren.

 

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