WESTERWELLE zieht über 400 Besucher an

03.05.13 14:49 Manfred Krönauer

Bundestagskandidat Manfred Krönauer, Nadja Hirsch, MdEP, Marco Deutsch, Monika Iffinger, Michael Kemeny, Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle MdB, Dr. Rainer Stinner MdB, Christiane Bormann, Bezirksrat Dieter Rippel, Anke Pöhlmann

Europa-Veranstaltung „Stabilitätsunion statt Schuldenbündnis“ am Donnerstag, 2. Mai, des Kreisverbandes der FDP München-Ost stößt auf große Resonanz.

Hauptredner der Liberalen Woche der FDP München-Ost war Dr. Guido WESTERWELLE, der am Donnerstag im sehr gut besuchten Augustiner Keller über seine Erfahrungen in der Welt als Außenminister berichtete. Dabei gab er zu Beginn seiner gut einstündigen Rede zu bedenken, dass Wahlfreiheit in manchen Staaten auf dieser Welt ein Fremdwort sei und sich hunderte Millionen Menschen in große Gefahr begeben, wenn sie an einer Wahl teilnehmen wollen. Wir Deutsche sollten stets das Recht auf freie Wahl in unserer Demokratie schätzen und es nicht leichtfertig vernachlässigen. „Wer in Deutschland nicht wählen geht, gibt denen, die nicht wählen dürfen, eine Ohrfeige.“, so WESTERWELLE.

Deutschland müsse weiter in Bildung und Forschung investieren, es dürfe sich nicht die „Dagegen-Mentalität“ ausbreiten. Was wir brauchen sind wieder mehr „Dafür-Positionen“, betonte WESTERWELLE. Zu Europa und der Krisenbewältigung meint der Bundesaußenminister, dass wir Deutsche uns nicht mehr separieren dürften in Europa und in der Welt. Das hätte Deutschland noch nie gut getan, warnte WESTERWELLE. „Europa ist viel mehr eine Schicksals- und Kulturgemeinschaft als uns vielleicht klar ist. Wenn Europa nicht mehr gebracht hätte als 60 Jahre Frieden, dann hätte es sich schon gelohnt.“ resümierte der Bundesaußenminister. „Wer in Europa den Euro abschaffen will, wird mehr verlieren als eine Währung“, gab WESTERWELLE zu bedenken. Für stabile und gute Verhältnisse in Europa brauche es Haushaltsdisziplin, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. WESTERWELLE warnte auch davor, die Krise mit einer weiteren Verschuldung lösen zu wollen, denn Wachstum könne man nicht durch immer noch mehr Schulden erkaufen.

Der Münchner Spitzenkandidat zur Bundestagswahl Manfred KRÖNAUER erläuterte in seiner Rede den liberalen Weg, der über den Schutz der Freiheit, einer Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft hin zu Vollbeschäftigung für mehr Wachstum, Fortschritt und Wohlstand führe. KRÖNAUER sieht bei SPD und Grünen eine ganz deutliche Bewegung hin zu besserwisserischer Bevormundung, Staatsgläubigkeit und einer Verbotskultur von A bis Z, die die Freiheit jedes Einzelnen einschränke.

Der bayerische Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang HEUBISCH zeigte sich hoffnungsvoll, dass die Menschen in Bayern das Korrektiv und die Modernisiererrolle der FDP schätzen und ihre Stimme den Liberalen geben werden. HEUBISCH freut sich: „Bayern hat sich gewandelt. Es ist fortschrittlicher geworden und wir Liberale waren es, die die CSU an die Lebenswirklichkeit heran geführt hat. Die FDP hat Bayern gut getan.“

Bayern habe sich gerade auch dank der FDP hin zu einem modernen Freistaat weiter entwickelt und verkrustete Strukturen aufgebrochen, betonte Bayerns Wirtschaftsminister Martin ZEIL. Sein Ziel ist und bleibt Vollbeschäftigung in ganz Bayern. Die FDP ist Garant dafür, dass eine selbstherrliche Alleinregierung der CSU aber auch ein buntes Dreierbündnis aus einer schwachen SPD, ideologisch verblendeten Grünen und irrlichternden Freigeistern, das sich selbst nicht grün ist, verhindert wird. Bayern braucht eine starke FDP in einer stabilen Staatsregierung, betone ZEIL. Der Stellvertretende Ministerpräsident lobte auch mit einem Augenzwinkern die guten Auslandsbeziehungen nach Berlin und warb auch im Bund für eine Fortführung der christlich-liberalen Koalition.

 

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