Landtagskandidat KRÖNAUER (FDP) lehnt Dieselfahrverbote ab

30.09.18 16:23 Manfred Krönauer

Die Bundeskanzlerin und der zuständige CSU-Verkehrsminister Scheuer müssen endlich handeln und Fahrverbote wirklich verhindern, anstatt immer wieder nur zu erklären, dass man sie nicht wolle. Notwendige Nachrüstungen dürften nicht zulasten der Autobesitzer oder Steuerzahler gehen. Schadstoffmessungen erfolgten zum Teil an falschen Stellen. Der Landtagskandidat Manfred Krönauer (FDP) sieht in Dieselfahrverboten die Enteignung der Bürger, Handwerker und Pendler. Deswegen sagt er Nein zu symbolischen Fahrverboten. Der in München tätige Steuerberater fordert stattdessen notwendige Nachrüstungen auf Kosten der Industrie, den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, der attraktiver und zuverlässiger werden muss, den Bau weiterer Radschnellwege, um Alternativen für den Pkw zu schaffen. Krönauer spricht sich für smarte Verkehrskonzepte, saubere Antriebe und eine digitale Vernetzung aus. „Die Kosten der Nachrüstung dürfen auch nicht zulasten der Autobesitzer oder Steuerzahler gehen.“, fordert Krönauer. Das von dem Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ins Spiel gebrachte flächendeckende Dieselfahrverbot in der Münchner Innenstadt wäre völlig unverhältnismäßig. Nach den derzeit diskutierten Plänen würde rund die Hälfte der zugelassenen Diesel-Fahrzeuge aus der Innenstadt verbannt. „Das bedeutet für die Halter der Fahrzeuge einen massiven Wertverlust – die Fahrzeugbesitzer werden quasi enteignet“, schimpft der Liberale. München sollte lieber den stehenden Verkehr verflüssigen, forderte der FDP-Politiker – „das würde Umwelt und Gesundheit genauso nützen wie den Autofahrern. Mit dem Fahrverbot demonstriert OB Reiter nur seine Hilflosigkeit“, sagt Krönauer. Außerdem habe die FDP bereits im Sommer kritisiert, dass die städtischen Messstellen zur NO2-Messung falsch stünden. Die Stadt trage hierbei zu keiner seriösen Bewertung der Schadstoffsituation in München bei. Krönauer erklärt: „Die EU hat Vorgaben zur Messung von Emissionen aufgestellt und damit ein Verfahren für mehr Vergleichbarkeit vorgesehen. In München folgt die Aufstellung der Messstationen nicht den offiziellen Vorgaben der EU und die Stadt weigert sich, sich daran zu halten. Eine Messung unter Missachtung der Vorgaben führt die Ergebnisse ad absurdum, da könnte die Messung auch direkt am Auspuff durchgeführt werden. Durch die Methoden der Stadt werden die Messergebnisse gezielt beeinflusst. Für einen wirklichen Vergleich taugen die Münchner Messergebnisse ganz offensichtlich nicht, und für die Beurteilung, ob deshalb Fahrverbote notwendig werden, schon gleich gar nicht.“. Auch der Freistaat stehe in der Pflicht. Bayern müsse endlich dafür sorgen, dass die Messungen des Landesamts für Umwelt korrekt erfolgten. Umweltminister Marcel Huber (CSU) hatte zugesagt, die Standorte zu überprüfen. Bis heute sei hierzu nichts passiert. Realistische Messungen, wie in Wien, zeigen, dass es nicht zu Fahrverboten kommen muss. Manfred Krönauer kandidiert im Stimmkreis 107 München-Ramersdorf und steht auf Platz 23 der Liste 5 FDP.

 

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